Haspa–Filiale als Nachbarschaftstreff

Haspa in Niendorf–Nord war die erste

Im vergangenen Jahr wurden fünf Filialen der Hamburger Sparkasse (Haspa) zu Nachbarschaftstreffs umgebaut, in diesem Jahr werden es mehr als 30 sein — bis 2020 alle rund 130 Standorte. „Unsere ‚Filiale der Zukunft‘ ist viel mehr als ein Möbelprogramm. Sie ist ein neuer attraktiver Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil“, betont Filialleiter Darko Mavrak. Er ist stolz darauf, dass sein Team am Moorflagen 1 das erste war, das dieses innovative Konzept umsetzen durfte.

„Wir haben monatelang überlegt und getüftelt, mit Nachbarn und Vereinen gesprochen, Veranstaltungen geplant“, erinnert er sich. Vor einem Jahr war es dann soweit und die Resonanz sei großartig: „Die Kunden sind durchweg begeistert.“ Kaum etwas erinnert an eine Bankfiliale. Das zentrale Element ist der große Holztisch, den die Tischler von Cultum Holzdesign GmbH angefertigt haben. Hier können Besucher Platz nehmen und sich austauschen. Die offene Atmosphäre am Empfangstresen ähnelt eher einer Hotellobby als einer Bank. Neben diskreten Beratungsräumen gibt es die offene Lounge „Niendorf“ mit Sofa, an deren Wand der Künstler Mehyar Mahmud vom örtlichen Kollektiv „ArtKwadrat“ den benachbarten U–Bahnhof verewigt hat.

Am riesigen Multitouch–Screen gibt es viele Informationen über Niendorf, das Team, die Haspa und ihr Engagement für den Stadtteil. Informieren kann man sich auch mit Hilfe von iPads. Kostenloses WLAN und eine Kaffeebar gehören ebenfalls zum Angebot. „Wir bieten Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge und Konzerte an. Das geht vom Online–Banking für Senioren über die ‚Tupperparty‘ bis zum Info–Abend des Mietervereins“, berichtet der Filialleiter. Apropos Verein: Der NTSV und andere können sich und ihre Angebote ebenso in der Filiale vorstellen wie Unternehmen aus der Nachbarschaft, bei denen das „Büchereck“ die Premiere gab. „Die Mitarbeiter sind Gastgeber und Tipp–Geber, die ihr Wissen gern mit den Kunden teilen“, so Mavrak.

Das Verhältnis zu den Kunden, Bürgern und Nachbarn sei noch besser geworden. Zahlreiche Vertreter von Banken und Sparkassen, aber auch anderer Unternehmen von nah und fern kamen vorbei, um sich vor Ort das einzigartige Konzept anzusehen. „In Zukunft wird jede Filiale der Haspa individuell aussehen. Denn das jeweilige Team darf selbst entscheiden, wie die Räume aufgeteilt werden, welches Mobiliar genutzt wird, welche Farben und Formen zum Einsatz kommen. Außerdem richtet sich alles auf den Stadtteil aus — von der Wandgestaltung über die Raumnamen bis zu den Präsentationsflächen“, erläutert Mavrak. Der kreative Gestaltungsprozess habe auch das Miteinander im Team verbessert. Wenn im Herbst die Haspa–Filiale am Tibarg umgebaut sein wird, werde es dort ähnlich, aber eben auch anders aussehen als bei den Kollegen.

Wer Interesse hat, eine Veranstaltung anzubieten oder sich in der Filiale zu präsentieren, kann sich gern bei Mavrak und seinem Team melden.

Torsten Borchers
Pressereferent/PR-Manager Haspa

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