Schnelsener Zentrum vor großen Veränderungen

Fokus auf die Frohmestraße

Anfang Dezember 2019 war es soweit: Nach fünf Jahren konnte in Schnelsen der erste Lärmschutzdeckel der A7 für den Verkehr freigegeben werden. Rund ein halbes Jahr später, Ende Juni dieses Jahres, folgte die endgültige Fertigstellung der Fahrbahn. Im Abschnitt zwischen der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein und dem Schnelsener Deckel wurde Flüsterasphalt aufgebracht. Seitdem rollt der Verkehr mit Tempo 80 auf jetzt drei Fahrspuren je Fahrtrichtung unter dem Deckel.

Oben, auf dem Deckel, soll es nun grün werden. Im Bereich zwischen der Frohmestraße und der Heidlohstraße wird bereits sichtbar, wie die neu entstandene Fläche gestaltet werden soll. Eine Mischung aus Park mit Quartiersplatz und Kleingärten schafft mitten im lange zweigeteilten Stadtteil ein neues Naherholungsgebiet.

Und nicht nur auf der A7 soll Schnelsen schöner werden. Denn die Frohmestraße als primäre Einkaufsmeile im Stadtteil soll ebenfalls umgestaltet werden. Im vergangenen Jahr wurden dazu die Anregungen und Vorschläge der Menschen vor Ort gesammelt. Diskutiert wurden Radwege und Parkplätze, eine Verlegung der Buslinien und sogar eine völlig autofreie Frohmestraße. Ähnlich wie bei der Umgestaltung der Osterstraße sollen sämtliche Planungen in diesem und im kommenden Jahr mit den Schnelsenern gemeinsam erörtert werden. Beginnen könnten etwaige Baumaßnahmen ab 2022, sobald die Arbeiten auf dem Deckel vollständig abgeschlossen sind.