Bürgervereine in Hamburg
Der erste Bürgerverein in Hamburg gründete sich im Jahre 1846 und war eine Reaktion auf die im Bürgertum weit verbreitete Auffassung, der Senat kümmere sich nur um Hafen und Handel und lasse die Belange der Bewohner in den Stadtteilen außer Acht. Dem Vorbild von St. Pauli folgten bald weitere Vereine in den übrigen Stadtteilen. 1886 schlossen sie sich zum Zentralausschuß Hamburgischer Bürgervereine von 1886 r.V. zusammen, weil sie schnell bemerkt hatten, dass man vereint stärker in der Durchsetzung seiner Forderungen ist.
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